Barcodes im Handy-Alltag

Nachdem Barcodes viele Jahre lang meist nur für Etiketten im Großhandel und Strichcodes standen, hat der Barcode nun auch die Entertainment und Kommunikationskultur erreicht.

Ausgehend von Japan, wo sogenannte vierdimensionale Barcodes auf Websites, Plakaten und in U Bahnen angeboten werden – man scannt sie mit Blackberry und Iphone über eine passende App einfach ein – um mobil Spiele oder ähnliches herunterzuladen, breitet sich diese Nutzung des Barcodes auch hierzulande aus. Diese Codes lassen sich  – egal ob vierdimensionaler Barcode oder herkömmlicher 2 D Barcode – problemlos mit einem Etikettendrucker erstellen. Diese arbeiten übrigens im Gegensatz zu normalen Druckern mit einem sogenannten Thermoverfahren. Die Codes werden also über Wärme Einwirkungen auf ein spezielles Papier geprägt. Hierbei entfallen Kosten für Druckerpatronen oder Ähnliches. Wenn man bedenkt dass Druckertinte teurer als der beste Markenchampagner ist – eine absolut kostensparende Methode! Durch die praktischerweise reibungslos ineinandergreifenden Komponenten vom Etikettendruck, des Einscannens und Auswertens und der immer innovativer werdenden Nutzungsmöglichkeiten liegt hier großes Zukunftspotential. Nicht umsonst erfolgen auch in großen Universitäten umfangreiche Digitalisierungen und eine Inventaretikettierung reiht sich hier an die nächste. Handynutzern wird jedoch auf jeden Fall ein umfangreicher Ausbau der schon oben erwähnten vierdimensionalen Barcodes bevorstehen. In vielen deutschen Großstädten sind diese an Schachbretter erinnernden Muster schon auf den meisten Plakaten nutzbar um Hintergrundinformationen herunterzuladen. Dies ist natürlich besonders für jene Zeitgenossen nützlich die diese Informationen sofort brauchen oder schlichtweg neugierig sind. So gehen in Zukunft keine Informationen mehr auf dem Heimweg verloren  und lästiges Nachsuchen auf dem heimischen PC entfällt vielleicht völlig. Wir dürfen gespannt sein ob hierzulande dieselbe Entwicklung ablaufen wird wie in Fernost!

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